Zum aktuellen Stand der Sprachkritik

Es reicht’s nicht länger, „homogen“
und „übereinstimmend“ zu sein.
Es kann nicht „deckungsgleich“ allein
und „synonym“ so weitergehn.

Auch „einförmig“ ist uns zu schwach.
„Ununterscheidbar“ reicht nicht aus.
bei „einheitlich“ nimmt man Reißaus,
„unterschiedslos“ ist Weh und Ach.

Es müssen neue Worte her.
Die Sprache wird jetzt umgevolkt.
Wir haben uns flink, zäh, hart, schwer

und sinnhaft maximal umwolkt,
das Wort zum endlich-wieder-wer
aus Erbfeinds Achsel rausgepolkt:

identitär.

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