Three Kings

Sie sind echte Kerle, sie reiten zu dritt.
Wo immer sie hingehn, gehn Goldkettchen mit.
Ob Weihrauch, ob Shisha, sie ziehen sich’s rein.
Im Morgengraun woll’n sie in Betlehem sein.

Sie nennen sich Achmed, Hilal und Khalid.
DolceGabana ist für sie der Hit.
Kamele getunt, Klamotten zu bunt.
Der Background der drei: Migrationshintergrund.

Arme voll Tattoos, Haargel wie Butter.
Zum Jesuskind wolln sie und zu seiner Mutter.
Josef wird cool sein, Maria kein Luder.
Wenn’s Ärger gibt, dann holt Khalid „seine Bruder“.

Sie sprechen zwei Sprachen. Und keine so richtig.
Wohin sie der Stern führt, ist gar nicht so wichtig:
In diesen Klamotten kommen die drei
an Betlehems Türsteher eh nicht vorbei.

Ein Gedanke zu „Three Kings

  1. Das mit dem Bethlehem ist doch ein Tippfehler oder? Was Du meinst schreibt sich „Neukölln“.

    … oh, versdammt, jetzt hab ich die Pointe erkl … durch Erklärung zerstört. Hm. Lob des geheimnisvollen Orients!

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